Was ist Yoga? Ein Interview mit Yogalehrerin Christin Ola

WAs IST YOGA? EIN INTERVIEW MIT YOGALEHRERIN CHRISTIN OLA.

Christin, wir haben uns ja vor gut einem Jahr bei einem Portraitshooting kennengelernt. Damals wusste ich noch nichts über Yoga und hatte eher Vorurteile als wirkliche Einblicke. In der Zwischenzeit ergaben sich einige Begegnungen, die mich mit dem Thema in Berührung brachten und zu eigenen Erfahrungen führten. Irgendwann fragtest Du mich, ob wir einmal ein Yogashooting machen könnten. Ich war gespannt was mich da erwarten würde und was soll ich sagen, ich bin bis heute tief beeindruckt davon was Du mir zeigen konntest. Seit längerem „fütterst“ Du Deinen Instagramaccount sehr intensiv und gerade hast Du Deine neue Website https://www.yogacosmos.de online gestellt. Anlass genug für mich, heute dieses Interview mit Dir zu führen.

Christin, die erste Frage bei solchen Interviews lautet meist: „Wie bist Du zum Yoga gekommen“?  Ich möchte anders beginnen und Dich fragen,  was Yoga mit einem Menschen macht und wie Yoga die Menschen für sich einfängt?

  • Yoga ist viel mehr als Asanas, also Körperposen, praktizieren. Atemübungen und Meditation gehören genauso dazu und ich denke das harmonische Zusammenspiel von diesen Dingen, die in der Yoga Stunde vermittelt werden sollen, sorgen für eine Fokussierung auf uns selbst. Yoga bringt dir Selbstakzeptanz und Selbstliebe. Hierdurch entsteht für mich Innere Ausgeglichenheit. Die Balance von der wir Yogalehrer/innen sprechen. Ich denke genau deswegen kann Yoga so viele Menschen begeistern. 
  • Selbstakzeptanz bedeutet, deinen Körper im IST Zustand zu akzeptieren, die äußeren Einflüsse, die deinen Charakter formen, wahrnehmen und Dich als liebenswerten Menschen zu akzeptieren. Selbstliebe, entsteht nach der Akzeptanz. Dir Gutes zu erlauben, dir selbst zu vertrauen und natürlich dich selbst zu lieben aus dem Inneren. Im Yoga willst du dein Ego vor der Tür lassen.
  • Wir nehmen Yoga heute als Sportart/Training wahr und ich muss gestehen, dass war es für mich vor ca. 4 Jahren auch. Ich kam über einen Yogakurs im Fitnessstudio zum Yoga und für mich war das stille Sitzen für 5 Minuten in der Meditation ein reiner Kampf. Heute liebe ich es.

Wenn Du mit Menschen über Yoga sprichst, wer spricht Dich an und welche Fragen werden an Dich gerichtet?

Wenn ich angesprochen werde, erzähle ich natürlich gern über Yoga und möchte den Menschen auch vermitteln, dass Yoga nicht nur Dehnung bedeutet und es grundsätzlich für Jedermann/-frau geeignet ist, ganz altersunabhängig. Die Gedanken, dass man „zu steif“ für Yoga sei, ist völliger Quatsch. Die Flexibilität kommt ganz von allein. Wichtiger ist, dass der Körper durch Yoga gesund erhalten bleibt. Einige meiner Yogaschüler sind erstaunt, dass jede Asana muskuläre Arbeit bedeutet.

Zudem kann auch nur Pranayama – also Atemübungen oder Mediation praktiziert werden, denn auch das ist Yoga. Yoga ist eine Lebensphilosophie. Yoga soll uns auf dem Weg begleiten, Zustand der bedürfnislosen Zufriedenheit zu erreichen.

Christin, einige Deiner „Übungen“ erinnern an artistische Darbietungen und es dauert sicherlich sehr lange, es so perfekt wie Du zu beherrschen. Wieviel Überwindung ist notwendig, um täglich Yoga zu machen?

Lächelt. Ach, wir alle sind so individuell vom Körper und Geist. Die körperlichen Übungen können daher ganz verschieden aussehen, vielmehr geht es um die Wirkung der Posen. Man muss nicht zwingend im Spagat sitzen können, oder die Armbalance in „Perfektion“ halten. Jeder ist perfekt, so wie er ist und was seine Möglichkeiten sind.

Ich empfehle für den Einstieg mindestens 1 -2x die Woche eine Yogaklasse zu besuchen. Am besten einen Anfängerkurs, um auch zu verstehen warum gewisse Asanas praktiziert werden, was sie bedeuten oder gar einen guten Einstieg in die Meditation zu bekommen.

Dass man mehr will, kommt von ganz allein und letztlich kann und darf Yoga täglich praktiziert werden. Es kann auch sein, dass man an einem Tag nur eine kleine Meditationseinheit praktiziert.

Kannst Du mir etwas über Deine „Yogalaufbahn“ erzählen?

Oh, also wie gesagt, vor ca. 4 Jahren, also 2015 bin ich in einer Yogastunde im Fitness Studio gelandet. Das denke ich, war mein Start und da ich diesen Yoga damals verstehen wollte, habe ich auch auch über Apps und Youtube Videos zuhause praktiziert. Regelmäßig wurde ca. 2017 Yoga ein Teil meines Lebens. Im Juni 2018 bin ich dann zum Balanceyoga Frankfurt gekommen und habe mich direkt für die Yoga Lehrer Ausbildung mit Start im Sept. 2018 angemeldet.

Wie wird es jetzt weiter gehen?

Ich freue mich unfassbar auf die Zukunft. In meinem Kopf schwirren noch so viele tolle Projekte. Also – ihr dürft gespannt sein.

Yogacosmos, Christin Ola Yogalehrerin

In diversen Studios biete ich Yogaklassen an und in Neu-Isenburg in der dortigen Crossfit Box habe ich meinen eigenen Yoga Anfängerkurs bereits im März gestartet.

Was ich soweit schon verraten kann, im August kommen Freunde aus Havanna und wir bieten einen Yoga &Salsa-Workshop an.

Christin, das hört sich ja sehr vielversprechend an und ich bin sehr, sehr, sehr gespannt. Darf ich dann noch einmal fotografieren kommen ? 🙂

Hier gibt es einen kleinen Einblick in „yogascomos“

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